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Support & FAQ

Sie haben eine Technische Frage, einen Technischen Defekt oder möchten Waren zurücksenden? Gerne steht Ihnen das probrake Team zur Verfügung. Nutzen Sie einfach unser Kontaktformular.

Gängige Fragen und Anworten finden Sie hier im FAQ:

Welche Bremsflüssigkeit soll ich verwenden?

Müssen die Stahlflexleitung eingetragen werden?

Was bedeutet “Alternative” Verlegung von Stahlflexleitungen?

Was ist der Unterschied zwischen organischen und Sintermetall Bremsbelägen

Ich habe keine ABE/Teilegutachten erhalten oder Diese verloren

Justieren der Anschlüsse

Wie entlüftet man das Bremssystem

Welche Bremsflüssigkeit soll ich verwenden?

Bitte verwenden Sie die Bremsflüssigkeit, welche im Fahrzeughandbuch bzw. vom Hersteller freigegeben ist. Bei den meisten Fahrzeugen finden Sie den Typ auch auf dem Deckel des Ausgleichsbehälters. Einzelne Fahrzeuge verwenden Mineralöle. Bitte diese nicht mit Bremsflüssigkeit mischen und auch nur Mineralöl verwenden!

Allgemeine Information:
- DOT 5 wird in der Regel für Oldtimer, Karts, Harley, etc. verwendet. Siedepunkt: > 260 Grad C°. Nass-Siedepunkt: > 180 Grad C. Nicht mit anderen Bremsflüssigkeiten mischbar!!!
- DOT 5.1 wird bei fast allen anderen Motorrädern und Autos verwendet. Es handelt sich um eine Synthetische Bremsflüssigkeit mit hohem Wet-Boiling-Point (Nasssiedepunkt). Diese ist mit DOT 4 und 5.1-Produkten mischbar.

Um eine zu DOT 3 (Glykolbasis) und DOT 4 (Glykolbasis) kompatible Bremsflüssigkeit mit DOT-5-Spezifikationen zu erhalten, wurde die Bremsflüssigkeit DOT 5.1 auf Glykolbasis entwickelt. DOT-5-Bremsflüssigkeit (Silikonbasis) darf mit keiner Bremsflüssigkeit eines anderen Typs gemischt werden.

DOT 3: Glykol (Siedepunkt > 205 C° / Nasssiedepunkt > 140 C°)
DOT 4: Glykol (Siedepunkt > 230 C° / Nasssiedepunkt > 155 C°)
DOT 5: Silikon (Siedepunkt > 260 C° / Nasssiedepunkt > 180 C°)
DOT 5.1: Glykol (Siedepunkt > 260 C° / Nasssiedepunkt > 180 C°)

Insbesondere Bremsflüssigkeiten auf Glykolbasis ziehen Wasser und sollten regelmäßig getauscht werden. Bitte beachten Sie, dass Bremsflüssigkeiten giftig sind und Lacke beschädigen können!

Müssen die Stahlflexleitung eingetragen werden?

Ist Ihr Fahrzeug in der mitgelieferten ABE (Allgemeine Betriebserlaubnis) gelistet, müssen Bremsleitungen nicht eingetragen werden. Kupplungsleitungen sind allgemein von der Eintragung befreit. Ist Ihr Fahrzeug nicht in der ABE gelistet, können die Bremsleitungen mit unserem Teilegutachten eingetragen werden. Bitte besuchen Sie hierfür Ihre “Werkstatt des Vertrauens” oder eine Abnahmestelle (z.B. TÜV, Dekra oder GTÜ). Bitte beachten Sie das diese Regelungen für Deutschland gelten. Es ist möglich, das in anderen Ländern andere Regelungen zutreffen. Sollten Sie eine ABE oder ein Teilegutachten benötigen, können Sie es sich in unserem Downloadbereich herunterladen und ausdrucken, gerne senden wir Ihnen die benötigte ABE auch zu. Bitte senden Sie Ihre Anfrage an info@probrake.de.

Was bedeutet “Alternative” Verlegung von Stahlflexleitungen?

Bei einigen Fahrzeugen gibt es eine sogenannte “alternative” Verlegungen von Stahlflexleitungen. Das bedeutet, dass die Leitungen anders als beim Original verlegt werden, meist direkt. Grund hierfür ist in der Regel der günstigere Preis oder Rennsport Reglements. Bei Original 3-teilig verlegten Leitungen, werden bei der alternativen Verlegung die Leitungen direkt 2-teilig verlegt. Hierbei werden beide Leitungen an der Handbremsarmatur befestigt und direkt zu den Bremszangen verlegt. Ein anderes Beispiel sind Fahrzeuge mit Einzelbremsscheibe vorne bei welchen die Bremsleitungen aus 2 Einzelleitungen bestehen. Bei der alternativen Verlegung wird eine durchgehende Stahlflexleitung verwendet. Technische Nachteile entstehen hierdurch nicht. Beispiele für Verlegungsvarianten finden Sie hier: probrake Verlegungsvarianten

Was ist der Unterschied zwischen organischen und Sintermetall Bremsbelägen

Die Wahl zwischen organischen und Sintermetall-Belägen ist keine leichte Entscheidung, deshalb möchten wir ihnen hier die wichtigesten Punkte und Pro und Kontra der beiden Beläge aufzählen.

Organische Bremsbeläge

*Besteht aus einem speziellen Materialmix mit hohem Anteil organischer Stoffe (Abrasive, Füllstoffe, Bindemittel, Schmiermittel, Verstärkungsfasern etc.)

+ Ein organischer Bremsbelag ist bis ca. 800 Grad C wärmebeständig
+ Bremsscheibenverschleiß und Wärmeentwicklung sind gering
+ Sind auch für ungeübte Fahrer gut dosierbar
- Lange Einbremszeit
- Meist geringere Bremsleistung im Vergleich zu Sintermetallbelägen
- Neigen zum Verglasen bei Überbeanspruchung

Sintermetallbeläge

*Besteht zu 100 % aus Sintermetallen

+ Reibwert höher als bei organischen Belägen
+ Besonders geringe Fadingneigung bei Hitze
+ Bessere Bremswirkung, auch bei Nässe
+ Geringe Einbremszeit
+ mit geringerer Handkraft zu betätigen
+ exakterer Druckpunkt
- Sinterbeläge sind nicht für Gußscheiben und Kolben ohne Keramikbeschichtung geeignet
- Temperaturentwicklung an Scheibe und Belag ist höher
- Bremsflüssigkeit muss u.U. intensiver gewartet werden

Ich habe keine ABE/Teilegutachten erhalten oder verloren

Kein Problem, schauen Sie doch mal in unserer Download-Sektion vorbei! Dort können sich einfach das benötigte Dokument raussuchen und abspeichern oder ausdrucken. Alternativ können wir Ihnen auch eine ABE oder Teilegutachten zusenden, wobei gegebenenfalls Kosten anfallen können.

Justieren der Anschlüsse


Alle probrake Anschlüsse sind drehbar. Auch die fest verpressten. Sie können hierfür den verpressten Bereich (Presshüllse) mit einer Zange fixieren und nun den Anschluss in die gewünschte Position drehen. Das geht nicht sehr leicht und es wird eventuell weiteres Werkzeug benötigt. Bitte achten Sie darauf, dass der Anschluss hierdurch nicht beschädigt wird. Zum drehen der Anschlüsse ist etwas Kraftaufwand nötig (Achtung: Sollte sich ein Anschluss leicht drehen lassen, wurde er nicht richtig verpresst und es entsteht ein sicherheitsrisiko!) Download der Montageanleitung

Wie entlüftet man das Bremssystem

Bitte beachten Sie die Herstellerangaben, besonders bei ABS Modellen!
 

Der Vorgang wird durch diverse Entlüftergeräte wie z.B. Schnellentlüfterschrauben, oder Bremsentlüftungskits teilweise wesentlich vereinfacht.